Tanja Riegraf
Tanja Riegraf
Angst kann sich ganz unterschiedlich zeigen: als unterschwellige Unruhe, als Gedankenkreisen in der Nacht, als Druck auf der Brust oder als plötzliche Panik. Viele Frauen, die zu mir in die Praxis kommen, beschreiben genau dieses Gefühl – ständig „auf Alarm“ zu sein.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich dich auf deinem Weg zu mehr innerer Stabilität. Eine Methode, die dabei sehr kraftvoll sein kann, ist die Transzendentale Meditation.
Was ist Transzendentale Meditation?
Die Transzendentale Meditation (TM) wurde durch Maharishi Mahesh Yogi im Westen bekannt gemacht. Sie ist eine einfache, natürliche Meditationstechnik, die zweimal täglich etwa 20 Minuten im Sitzen praktiziert wird.
Das Besondere:
Du konzentrierst dich nicht angestrengt, sondern wiederholst innerlich ein bestimmtes Wort oder einen Laut (ein sogenanntes Mantra). Dadurch darf dein Geist nach innen sinken – in einen Zustand tiefer Ruhe bei gleichzeitigem Wachsein.
Es geht nicht darum, Gedanken zu stoppen.
Es geht darum, sie sanft loszulassen.
Wie wirkt Transzendentale Meditation auf Angst?
Angst entsteht häufig durch ein überreiztes Nervensystem. Dein Körper befindet sich im „Kampf-oder-Flucht“-Modus – selbst wenn objektiv keine Gefahr da ist.
Transzendentale Meditation kann:
🌿 1. Dein Nervensystem beruhigen
Studien zeigen, dass regelmäßige Meditation den Parasympathikus aktiviert – also den Teil deines Nervensystems, der für Entspannung zuständig ist. Dein Körper lernt wieder, aus dem Alarmzustand herauszufinden.
🌿 2. Stresshormone reduzieren
Chronischer Stress erhöht Cortisol – und damit auch deine innere Anspannung. Meditation kann helfen, den Cortisolspiegel zu regulieren.
🌿 3. Gedankenkreisen unterbrechen
Ängste werden oft durch wiederkehrende Gedanken verstärkt. Durch das Mantra bekommt dein Geist einen Anker. Du steigst aus der Gedankenspirale aus.
🌿 4. Innere Sicherheit stärken
Mit der Zeit entsteht ein neues Gefühl von innerer Stabilität. Du erfährst:
Ich bin nicht meine Angst.
Zwischen dir und deinen Gefühlen entsteht Raum.
Warum gerade für Frauen so wertvoll?
Viele Frauen tragen hohe Verantwortung – im Beruf, in der Familie, in Beziehungen. Gleichzeitig neigen wir dazu, Gefühle eher zu internalisieren.
Transzendentale Meditation kann dir helfen:
- dich emotional abzugrenzen
- deine Intuition klarer wahrzunehmen
- wieder mehr bei dir selbst anzukommen
- hormonell bedingte Stressreaktionen abzumildern
Es ist ein Akt der Selbstfürsorge. Und kein Luxus.
Ein kleines praktisches Tool für deinen Alltag
Hier eine sanfte Übung, die du sofort ausprobieren kannst – auch ohne formelle TM-Ausbildung:
✨ 3-Minuten-Mantra-Ruhe
- Setze dich bequem hin, Füße auf dem Boden.
- Schließe die Augen.
- Atme ruhig ein und aus.
- Wiederhole innerlich bei jedem Ausatmen ein Wort wie:
- „Ruhe“
- „Sicherheit“
- „Ich bin gehalten“
Lass Gedanken kommen und gehen.
Kehre einfach immer wieder sanft zu deinem Wort zurück.
Schon wenige Minuten können dein System regulieren.
Wichtig zu wissen
Transzendentale Meditation ersetzt keine Therapie – aber sie kann sie wunderbar ergänzen. Besonders bei Angststörungen ist es hilfreich, Meditation eingebettet in einen sicheren therapeutischen Rahmen zu üben.
Wenn du merkst, dass deine Angst dich stark einschränkt, begleite ich dich gerne dabei, deinen individuellen Weg zu mehr innerer Stabilität zu finden.
Du musst da nicht alleine durch. 💛
Februar 28, 2026 |

